Bundesverband deutscher Banken


„Finanzen“ in der Green Economy 

Zu den wichtigen Aufgaben des Finanzsektors gehören die Finanzierung und Versicherung von Investitionen, Gütern und Dienstleistungen. In einer funktionierenden Marktwirtschaft trägt der Finanzsektor zu einer – gemessen an Rendite und Risiko – effizienten Allokation von Kapital bei. Dabei werden die Finanzdienstleister nicht zuletzt an ihrer Kompetenz gemessen, dass Verhältnis von Rendite und Risiko richtig einzuschätzen. An dieser Logik ändert auch der Weg in eine Green Economy zunächst nichts. Neuartig sind allerdings die spezifischen technologischen, realwirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Herausforderungen, die Chancen und auch die Risiken, die mit dem Übergang zu einer Green Economy einhergehen. Daraus ergeben sich neue Möglichkeiten für Finanzdienstleister, mit dem Aufbau entsprechender Kompetenzen zum Gelingen dieser Transformation beizutragen.

Banken und Sparkassen wie auch Versicherungen stehen bereit, im Rahmen ihrer jeweiligen spezifischen Geschäftsfelder diesen Prozess konstruktiv mit zu gestalten und so die Finanzierung und Versicherung von neuen Technologien und Anwendungen zu ermöglichen. Nicht zuletzt in Folge von neuer Bankenregulierung und veränderter Refinanzierungssituation wird die klassische Rolle der Bank als Kreditgeber zunehmend durch die Funktion eines Problemlösers für Finanzierungsfragen ergänzt, z. B. Begleitung der Emission von Anleihen, Einbindung von Fördermitteln, Schaffung neuer Fonds- und Beteiligungsstrukturen für institutionelle Investoren und Bürger. Die vielfältigen Herausforderungen auf dem Weg in eine Green Economy bedürfen der Zusammenarbeit von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft und damit auch der Transparenz bzgl. der ökonomischen, ökologischen und sozialen Folgen des Handelns sowie der jeweiligen Möglichkeiten und Grenzen der Beteiligten.

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