Infrastrukturen und intelligente Versorgungssysteme für die Zukunftsstadt

Die Urbanisierung ist derzeit ein weltweiter Entwicklungstrend und es muss davon ausgegangen werden, dass sich dieser Trend in Zukunft noch verstärken wird. Umso wichtiger ist es, dass wir im Sinne der Generationengerechtigkeit heute dafür Sorge tragen, dass auch unsere Nachkommen ein Leben in Stabilität und Wohlstand in einer intakten Umwelt führen können. Die damit verbundenen Infrastrukturen und Versorgungssysteme sollten im Einklang mit den Zielen einer nachhaltigen Siedlungsentwicklung gestaltet werden.
Mehrere blaue Ventile an senkrechten Rohren  (iStock.com / prodrive2002)
Ventil
Foto: iStock.com / prodrive2002

Dabei sollten die Nutzung der bestehenden Substanz, die Erhaltung der bestehenden Umwelt- und Versorgungsqualität und die Erneuerung unter Berücksichtigung der absehbaren Zukunftsherausforderungen (Klimawandel, Energie- /Ressourceneffizienz, demografischer Wandel, Finanzsituation der Kommunen, Investitionsstau) und unter Nutzung der neuen technologischen Gestaltungs- und Steuerungsmöglichkeiten (Internet der Dinge und Dienste, Cyber-Physical-Systems, Sensorik und Aktorik, CityOS) Vorrang vor Ausbauten und Kapazitätserweiterungen haben.

Technologische Lösungen für intelligente Netze und resiliente Versorgungssysteme sind hier ebenso gefragt wie innovative Steuerungsinstrumente für Politik und Verwaltung. Der Forschungsbedarf, der sich hierzu aus den Zielen der Green Economy ergibt, wird in die parallel geführte ressortübergreifende Leitinitiative „Zukunftsstadt“ eingespeist.