Hightech-Strategie

In der neuen Hightech-Strategie der Bundesregierung ist nachhaltiges Wirtschaften als eine prioritäre Zukunftsaufgabe verankert. Die Forschungsagenda Green Economy legt den Grundstein für das Zusammenwirken der betreffenden Bundesressorts in diesem Feld.
Computer-Schaltkreis (iStock.com / chuyu)
Computer-Schaltkreis
Foto: iStock.com / chuyu

Mit der neuen Hightech-Strategie verfolgt die Bundesregierung das Ziel, Deutschland auf dem Weg zum Innovationsführer in Europa und der Welt voranzubringen. Ihr Leitbild orientiert sich an einer nachhaltigen Entwicklung, die Innovationen in Verantwortung für die heutigen und kommenden Generationen entwickelt, an einer wettbewerbsfähigen und beschäftigungsstarken Wirtschaft und an einer offenen, dem gesellschaftlichen Nutzen dienenden Innovationskultur.

In der Hightech-Strategie konzentriert die Bundesregierung ihre Forschungs- und Innovationspolitik auf sechs prioritäre Zukunftsaufgaben:

  • Digitale Wirtschaft und Gesellschaft
  • Nachhaltiges Wirtschaften und Energie
  • Innovative Arbeitswelt
  • Gesundes Leben
  • Intelligente Mobilität
  • Zivile Sicherheit

Die Zukunftsaufgabe „Nachhaltiges Wirtschaften und Energie“ besteht darin, die Art und Weise, wie wir produzieren und konsumieren, ressourcenschonender, umweltfreundlicher und sozialverträglicher zu gestalten. Unter Berücksichtigung neuer Erkenntnisse über die Auswirkungen menschlichen Handelns auf das Klima und komplexe Ökosysteme sollen die Forschungs- und Technologiestärke Deutschlands dazu genutzt werden, um international zum Modell für eine nachhaltige Wirtschaftsweise zu werden.

Seit Anfang 2015 wird die deutsche Forschungs- und Innovationspolitik durch das Hightech-Forum als neues innovationspolitisches Beratungsgremium begleitet. Durch die Erarbeitung innovativer Konzepte unterstützt das Hightech-Forum die Umsetzung und Weiterentwicklung der Hightech-Strategie der Bundesregierung. Zur konkreten Erarbeitung von Handlungsempfehlungen hat das Hightech-Forum acht Fachforen zu verschiedenen Schwerpunkts- und Querschnittsthemen eingerichtet. Eines davon ist das Fachforum „Nachhaltiges Wirtschaften“, das in seiner Arbeit auf der Forschungsagenda Green Economy aufbaut.