Green Economy Workshops 2013

Mediathekbild - mit dem Titel Green Economy Workshops 2013 (© FONA)
Auftakt der Green Economy Workshops: Dr. Volkmar Dietz, Bundesministerium für Bildung und Forschung.
Foto: © FONA

Das Leitbild der Green Economy ist eine international wettbewerbsfähige, umwelt- und sozialverträgliche Wirtschaft. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat das zentrale Thema von Rio+20 aufgegriffen und den Green Economy Agendaprozess gestartet.

Den Auftakt dieses Agendaprozesses bildete die Konferenz „Green Economy – Ein neues Wirtschaftswunder?“ (http://www.fona.de/de/14703) im September 2012 in Berlin gemeinsam mit dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU). Dort wurde im Dialog mit Fachleuten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft die Diskussion von Forschungsfragen und Rahmenbedingungen für die Green Economy begonnen. Folgende Partner waren an der Gestaltung der Konferenz beteiligt und haben ihre unterschiedlichen Sichtweisen auf die Green Economy eingebracht: Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. (BDI), Bundesverband deutscher Banken (bankenverband), Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), Deutscher Industrie- und Handelskammertag e.V. (DIHK), Deutscher Naturschutzring (DNR), Deutscher Städtetag, Finanz-Forum: Klimawandel, Germanwatch e.V., Stiftung 2°, Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, Verein für Umweltmanagement und Nachhaltigkeit in Finanzinstituten e.V. (VFU).

Der Agendaprozess wurde nun mit einer Reihe von Workshops fortgesetzt, die inhaltlich auf den Ergebnissen der Green Economy Konferenz aufbauten. Ziel war es, konkrete Inhalte für eine Forschungsagenda Green Economy zu erarbeiten.

Dazu wurden Fachleute und Stakeholder aus Forschung, Industrie und gesellschaftlichen Gruppen eingeladen. Neben den Partnern der Konferenz wurden weitere Organisationen in den Prozess eingebunden. Mit ihnen sollten in den zentralen Themenfeldern der Green Economy neue Ansätze und Fragestellungen für die Forschung identifiziert und diskutiert werden. Dabei sollten vor allem Ansätze priorisiert werden, die eine möglichst große Hebelwirkung zum Erreichen der Ziele einer Green Economy entfalten. Ebenso sollte der Fokus auf Lösungsansätze für Zielkonflikte gerichtet werden, die sich bei der gesamtgesellschaftlichen Transformation zur Green Economy ergeben.

Auf Basis der Ergebnisse der Workshops wird eine Forschungsagenda Green Economy erstellt. Diese Forschungsagenda dient zur Neujustierung der Forschungsförderung im Rahmenprogramm Forschung für Nachhaltige Entwicklungen (FONA).

Es fanden 2 eintägige Veranstaltungen mit jeweils 3 parallelen Workshops statt:

08.10.2013:
  • Produktion und Ressourcen, Wasser und Land
  • Nachhaltige Finanzdienstleistungen
  • Nachhaltiger Konsum

Link zum Programm: http://www.fona.de/de/16658
14.10.2013:

  • Nachhaltige Energieversorgung und –nutzung in der Wirtschaft
  • Nachhaltige Mobilitätssysteme
  • Infrastrukturen und intelligente Versorgungssysteme für die Zukunftsstadt

Link zum Programm: http://www.fona.de/de/16659