Ökonomie des Klimawandels

Mit zunehmender Veränderung des Klimas intensiviert sich auch die Diskussion über dessen wirtschaftliche Auswirkungen. Mit dem Abkommen von Paris liegt außerdem erstmals ein umfassendes, verbindliches und ambitioniertes Klimaabkommen vor, mit dem der Klimawandel auf deutlich unter 2°C begrenzt werden soll. Vor diesem Hintergrund sind belastbare und praktikable Ansätze zur Abschätzung der Kosten, Risiken und Chancen von Klimaschutz und Anpassung besonders gefragt. Denn Regierungen, Unternehmen und Bürger benötigen verlässliche Grundlagen, um die erforderlichen Vorsorgemaßnahmen zu planen, zu ergreifen und zu finanzieren.

Ziele (operativ)

Die Debatten zu Klimawandel und Energiewende werden zunehmend von wirtschaftlichen Fragen geprägt. Gefragt sind entsprechend effiziente und nachhaltig tragfähige Lösungen und Instrumente.
Der begleitende Dialog zur Klimaökonomie mit Partnern aus Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft gewährleistet die Praxisorientierung der Forschung.

Forschungsthemen

  • Modelle für genauere Abschätzung von Kosten und Nutzen von Klimawandel und Klimaschutz
  • Gestaltung und Wirkungen klimapolitischer Maßnahmen und Instrumente, und deren Auswirkungen auf Unternehmen und Haushalte
  • Ökonomische Bewertung von Energieressourcen und klimafreundlicher Energieversorgung
  • Internationale Klimaverhandlungen und -regimes

Beteiligte Akteure/Experten

u.a. Wirtschaftsforschung, BMUB, BMWi, Industrieverbände (z. B. Energieversorgung), Kommunen, Zivilgesellschaft.

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