Von Financed Emissions zu Green-Economy-Indikatoren

Durch Finanzierungs- und Investitionsentscheidungen werden wichtige Weichenstellungen darüber vorgenommen, in welchem Umfang eine Dekarbonisierung in Produktion und Konsum stattfindet. Finanzdienstleister wie Kreditinstitute, Investoren oder Versicherungen spielen aufgrund ihrer volkswirtschaftlichen Funktion als Kapitalgeber oder auch Versicherer eine zentrale Rolle für eine Steigerung der Energieeffizienz, den Ausbau erneuerbarer Energien und den Ausstieg aus fossilen Energiequellen. Gleichzeitig existieren bisher in der Praxis keine ausreichend belastbaren Modelle und Instrumente, wie diese „finanzierten Treibhausgas-Emissionen“ erhoben und quantifiziert werden können.

Ziele (operativ)

  • Ausweis des „Carbon Footprints" in der Wertschöpfungskette von Finanzdienstleistern
  • Verbesserung „Carbon Competence" der Branche und ihrer Kunden
  • Ausrichtung von Finanzierung und Investition auf deren Klimawirkung

Forschungsthemen

  • Grundlagen der Erhebung und Berechnung von CO2-Engagements und Risiken
  • Entwicklung von belastbaren Modellen und Instrumenten zu finanzierten THG-Emissionen
  • Kombination mit anderen Kennzahlen zu einheitlichen, umfassenden Formen der Berichterstattung

Beteiligte Akteure/Experten

Banken/Versicherungen, Verein für Umweltmanagement und Nachhaltigkeit in Finanzinstituten e.V. (VfU), Kundenbranchen, NGO (z. B. UNEP Finance Initiative), Wirtschaftswissenschaften.

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