Schutz des unterirdischen Raumes durch umweltgerechte Erschließung und Nutzung

Bisher fand der unterirdische Raum in seiner herausragenden Bedeutung als Grundwasserreservoir, Lagerstätte für Energieressourcen und mineralische Rohstoffe sowie als Energiespeicher noch wenig Beachtung in volkswirtschaftlichen Analysen. Für die Entwicklung zur Green Economy ist zu klären, wie die Nutzung des Untergrundes angemessen (ökonomisch) bewertet und in betriebs- und volkswirtschaftlichen Prozessen besser berücksichtigt werden kann.

Ziele (operativ)

Konkurrierende Ansprüche zur Nutzung des Untergrundes müssen in ihren Wechselwirkungen und Umweltauswirkungen eingeschätzt werden, um Entscheidungswissen für Gesellschaft und Politik zu liefern.

Forschungsthemen

  • Untersuchung des geologischen Raumes als Gesamtsystem, d.h. seiner Struktur und Prozesse, als Beitrag für wissensbasierte Meinungsbildungs- und Entscheidungsverfahren
  • Erschließung des geologischen Untergrundes
  • Aus- und Wechselwirkung von Transportprozessen
  • Geomechanische Integrität und Prozessentwicklung
  • Umweltauswirkungen und Monitoring-Ansätze
  • Entwicklung umweltschonender Technologien

Beteiligte Akteure/Experten

Forschung (Geowissenschaften, Wasserwirtschaft, Energie), Politik (Bund, Länder, Kommunen), Unternehmen (Energiewirtschaft, Wasserwirtschaft), Zivilgesellschaft (NGOs, Bürgerinnen und Bürger, Verbände).

 

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